Zu den begehrtesten Sammelobjekten eines Familienforschers gehören ältere Familienfotos. In Gesprächen mit Verwandten und Bekannten sollte immer wieder nach Bildern, die dem Umfeld der eigenen Familie zuzurechnen sind, gefragt werden.

Dass man ältere Fotos als Geschenk erhält ist die Ausnahme. Häufig werden sie aber kurzzeitig ausgeliehen. In diesem Fall muss umgehend eine Sicherheitskopie mit Fotokopiergerät oder Scanner angefertigt werden. Dann erst folgt eine Bild-vom-Bild-Reproduktion oder eine Neuverfilmung. Ein Bildnegativ bietet die Möglichkeit, jederzeit Vergrößerungen - auch einzelner, auf dem Bild dargestellter Personen - anfertigen lassen zu können. Das Original des Bildes ist anschließend sofort dem Eigentümer zurückzugeben, der dann vielleicht zur Herausgabe weiterer Unterlagen bereit ist.

In vielen Fällen werden ältere Bilder aber nicht entliehen. Dann hilft nur eine Fotografie vor Ort bei möglichst guter Beleuchtung.

Unbedingt erforderlich ist es, nach Vorliegen der Reproduktion auf der Rückseite dieser Aufnahme mit haltbarem Schreibstoff (Faserstift) alle das Bild betreffenden Informationen festzuhalten:

  • Ort und Zeit der Aufnahme,
  • dargestellte Personen,
  • Alter der Personen,
  • evtl. Grund der Aufnahme,
  • Herkunft des Bildes,
  • erkennbare Gebäude u.ä.
 

Aus Familienforschung von Dr. Franz Josef Burghardt.


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